Tag Archives: Produktinformationen

Sales Kit – Unser Geheimtipp für einen erfolgreichen Vertrieb

Heutzutage “Einkaufen zu gehen” bedeutet nicht nur das Produkt zu sehen, in den Einkaufswagen zu legen und an der Kasse zu bezahlen. Wir informieren uns vor dem Kauf gezielt online über das gewünschte Produkt – vergleichen Produktbeschreibungen, lesen Kaufberichte und sehen uns Bilder und Videos an, die uns das Produkt schon vor dem Kauf erlebbar machen sollen. Unsere Einkaufswelt ist digital. Und das nicht nur im privaten Bereich, sondern auch auf B2B Ebene. Continue reading

Das 1WorldSync Training Center stellt sich vor

1WorldSync freut sich Ihnen unser neues Training Center  vorstellen zu dürfen. Als Bestandteil unseres Professional Services bieten wir Ihnen Möglichkeiten zur Teilnahme an unseren Trainings. Diese sind zu den unterschiedlichsten Themen verfügbar und geben Ihnen die Sicherheit und das nötige Know-how,  um Ihre Stammdaten getreu dem Motto der 1Worldsync – global, innovativ, vertrauenswürdig, regelkonform und vollständig – mit Ihren Handelspartnern bzw. Lieferanten auszutauschen.

Continue reading

Technovation

In der März-Ausgabe des US-Magazin Consumer Goods Technology, schreibt Michael Forhez von 1WorldSync, warum Smartphones vielleicht schon in fünf Jahren der Vergangenheit angehören werden.  

Laut Peter Drucker hat “Business nur zwei Funktionen: Marketing und Innovation.” Aber mit dem beschleunigten Tempo von Innovation und Technologie könnten wir ein neues Portmanteau nutzen; Technovation.

Technovation beinhaltet, dass Vermarkter die Beschleunigung in der Entwicklung von Technologie erkennen müssen, die heute untrennbar mit der Anpassung an Verbraucher verbunden ist – während unser Verständnis und die Organisationsstrukturen nicht nur das Offensichtliche wie z.B. Big Data und Analysen umfassen, sondern auch die Art wie Konsumenten ihr Leben online und offline als ein großes Ganzes ansehen. Vermarkter müssen verstehen, dass es bei Technovation nicht nur darum geht zu verstehen, was Konsumenten mit einer Technologie anstellen, sondern auch darum, was Technologie mit ihnen anstellt.

Nach Mary Meeker von KPCB ist die Zeit, die Erwachsene täglich mit digitalen Medien verbringen, von 2,7 auf 5,6 Stunden und davon der Anteil der Handy-Nutzung von 12 auf 51 Prozent gestiegen.

Im Juni 2015 schrieb Pew Research, dass ein Fünftel der Amerikaner “fast ständig” online seien, darunter 36 Prozent der 18 bis 29-Jährigen. Nielsen berichtete kürzlich, dass von der begehrenswerten demographische Klientel der 18- bis 34-Jährigen 8,5 Millionen minütlich ihr Smartphone und andere an das TV angeschlossene Geräte nutzen und damit die Zahl der 8,1 Millionen minütlichen Nutzer traditioneller TV-Bildschirme übersteigen.  

In seinem Buch “Decoding the New Consumer Mind: How and Why We Shop and Buy” argumentiert Kit Yarrow: “Wie wir Technologie nutzen hat unsere Psychologie verändert”, diese beinhalte nun auch Optimismus im Hinblick auf Innovationen, Verbrauchermündigkeit, schnelleres Denken, eine bessere Auffassung von Symbolen und neue Wege der Kommunikation.

Das Ericson Institute fand in einer Studie mit 1,1 Billionen Menschen aus 24 Ländern heraus, dass diese es nicht als praktisch empfinden, permanent einen Bildschirm in der Hand zu halten. Prognosen zufolge wird diese Technologie vielleicht schon in weniger als fünf Jahren der Vergangenheit angehören.

Wie könnte diese Prognose zur Realität werden? Das Internet der Dinge ist schon Teil unserer Welt und die virtuelle Realtität bestimmt die öffentliche Meinung. Dazu genügt ein Blick auf die Fülle von Formfaktoren – von flexiblen Bildschirmen über Wearables bis hin zu Implantaten. Die Rechenleistung, die diese Technologie antreibt, ist schon erhältlich und entwickelt sich rasant. IBM besitzt Watson und Google sagt, dass sein “D-Wave Quantum Computer” 100 Millionen Mal schneller ist als eine der heutigen Maschinen. Wenn das wahr ist, könnte D-Wave ein mathematisches Problem, für dessen Kalkulation ein heutiger digitaler Computer 10.000 Jahre benötigt, innerhalb von Sekunden lösen.

Diese Art von Rechenleistung, gekoppelt mit künstlicher Intelligenz und neuen Formfaktoren für Nutzer, ermöglicht Innovation für die nächste Ära der digitalen Kommunikation und den – sprichwörtlichen – Handel in Echtzeit.

Eine schöne neue Welt liegt vor uns. Sie nimmt Gestalt um uns herum und mit uns allen als Teilhaber und Innovatoren mit autonomen Entscheidungen an.
Feiert den Konsumenten!

Major Release 3 Migrationsdokument

Das standardkonforme Migrationsdokument zum Major Release 3

Im Zuge der Umsetzung des Major Releases (MjR) möchte ich an dieser Stelle einmal auf das Migrationsdokument aufmerksam machen.

Für die interne Implementierung der Datensender und -empfänger bietet das Dokument in  erster Linie einen detaillierten Überblick über die Migration der bestehenden Attribute in der Version BMS 2.8 zum Major Release (BMS Version 3). Insgesamt sind in dem Dokument weiter über 1000 Attribute abgebildet. Der Leser erhält damit volle Transparenz über mögliche Datenverluste, die im Zuge der Migration der Daten von 2.8 zum Major Release 3 entstehen könnten. Auf Basis dieser Informationen kann – filterbar im Dokument – für jedes Attribut geprüft werden, ob das eigene Unternehmen von den Datenverlusten betroffen ist oder nicht. Im Falle eines möglichen Migrationsdefizits kann  dann im Einzelfall entschieden werden, wie mit dem Attribut vor oder nach der Migration umzugehen sei.
Continue reading

DIY unlimited – Optimal vorbereitet für den Online-Handel

Dass der Online-Handel boomt, zeigt eine aktuelle IFH-Hochrechnung. Der Online-Handel in Deutschland werde 2015 rund 46 Mrd. Euro umsetzen, so die Berechnungen.

Weiterhin werden Händler, die mehrere Vertriebswege bedienen (Multi-Channel) als innovativer, kundenfreundlicher und sympathischer wahrgenommen als reine Internethändler (Pure-Player). Dies zeigt eine Cross-Channel-Studie der Handelsberatung ECC Köln und hybris Sofware.

Continue reading

Artikelstammdatenqualität zum Anfassen

Was haben die Artikelbezeichnungen Toilettensitz, Müsliriegel und Parfümflasche gemeinsam?

Die Anregung zu diesem Blog-Beitrag bekam ich aus dem GS1 Germany Artikel  zum Thema Stammdatenqualität in der Baumarktbranche  und der darin gestellten Frage, was die Branche quält, wenn die Artikelstammdaten nicht den gewünschten Anforderungen der Datennutzer entsprechen. Im Zuge meiner zusätzlichen Recherche zum Thema bin ich auf den englischen Beitrag von Henrik Liliendahl Sørensen aus Dänemark gestoßen, der sich mit einem Produkt beschäftigt, welches im Baumarkt nicht fehlen darf: Frei übersetzt lautet der Artikel “Was hat ein Toilettendeckel mit Datenqualität zu tun?
Continue reading

Datenexplosion in der DIY Branche – wie Sie die Flut in den Griff bekommen

Vielleicht haben Sie es bereits gehört: Verschiedene führende Händler und Hersteller der DIY-Branche haben sich auf das Ende des Excel-Wahnsinns geeinigt. Der Baumarktmanager titelt: „Was früher der Abgrenzung gegenüber dem Wettbewerb diente, behindert heute im Onlinezeitalter – Zu viele Ressourcen, unstimmige Produktinformationen bis hin zu Lieferfehlern sind die Folge.“ Dass dies nicht nur für den stationären Handel, sondern auch für den Onlinehandel gilt, ist verständlich.

Continue reading

Der informierte Verbraucher – Mehr Produkttransparenz durch die LMIV?

Erinnern Sie sich noch an die Nachricht über Pferdefleisch in der Lasagne? Ehrlich – mich als Verbraucherin hat es damals aufhorchen lassen …

Fakt ist: Skandale in der Lieferkette schaden nicht nur dem Verbraucher, sondern auch der Reputation von Herstellern. Als Pferdefleisch in tiefgekühlter Lasagne auftauchte, dauerte es Wochen und manchmal sogar Monate, bis Hersteller herausfanden, woher das Fleisch eigentlich kam. Grund dafür war die Komplexität der Lieferkette und fehlende europaweite Standards für die Lebensmittelkennzeichnung. Continue reading

LMIV Fragen & Antworten – Interview mit Dr. Markus Grube

Dr. Markus Grube, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Krell Weyland Grube

Dr. Markus Grube, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Krell Weyland Grube

Der 13. Dezember 2014 liegt hinter uns. Die Regelungen der Lebensmittelinformations-Verordnung sind nun beim Verbraucher angekommen nachdem Handel und Industrie zwei Jahre an den Lösungen gearbeitet haben. 

Herr Dr. Grube, wo konkret haben Verbraucher ab sofort mehr Rechte und wie können sie von ihrem Recht Gebrauch machen?

Dr. Markus Grube: Verbraucher werden zukünftig detaillierter über bestimmte Aspekte von vorverpackten Lebensmitteln informiert. Beispiele sind die nun in den meisten Fällen verpflichtende Nährwertdeklaration, die in bestimmten Fällen genauere Bezeichnung eines Lebensmittels oder die Pflichtinformation über den Ort der Aufzucht und der Schlachtung der Nutztiere, die zu bestimmten Frischfleischprodukten verarbeitet werden.

Continue reading

LMIV Interview – Fragen & Antworten mit Elke Mostler


Elke Mostler, 1WorldSyncElke Mostler, was bedeutet die Lebensmittelverordnung für Händler und Hersteller im stationären sowie im Online-Geschäft?

Ab dem Inkrafttreten der Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) am 13.12.2014 sind die Hersteller entsprechender Produkte zur Angabe einer Vielzahl zusätzlicher Produktinformationen verpflichtet – auf der Verpackung des Artikels sowie ggf. in eigenen Online Shops. Die LMIV soll die Lebensmittelsicherheit und die Lebensmittelqualität  garantieren und so zum gesundheitlichen Verbraucherschutz in der Europäischen Union beitragen.

Continue reading