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Sales Kit – Unser Geheimtipp für einen erfolgreichen Vertrieb

Heutzutage “Einkaufen zu gehen” bedeutet nicht nur das Produkt zu sehen, in den Einkaufswagen zu legen und an der Kasse zu bezahlen. Wir informieren uns vor dem Kauf gezielt online über das gewünschte Produkt – vergleichen Produktbeschreibungen, lesen Kaufberichte und sehen uns Bilder und Videos an, die uns das Produkt schon vor dem Kauf erlebbar machen sollen. Unsere Einkaufswelt ist digital. Und das nicht nur im privaten Bereich, sondern auch auf B2B Ebene. Continue reading

Technovation

In der März-Ausgabe des US-Magazin Consumer Goods Technology, schreibt Michael Forhez von 1WorldSync, warum Smartphones vielleicht schon in fünf Jahren der Vergangenheit angehören werden.  

Laut Peter Drucker hat “Business nur zwei Funktionen: Marketing und Innovation.” Aber mit dem beschleunigten Tempo von Innovation und Technologie könnten wir ein neues Portmanteau nutzen; Technovation.

Technovation beinhaltet, dass Vermarkter die Beschleunigung in der Entwicklung von Technologie erkennen müssen, die heute untrennbar mit der Anpassung an Verbraucher verbunden ist – während unser Verständnis und die Organisationsstrukturen nicht nur das Offensichtliche wie z.B. Big Data und Analysen umfassen, sondern auch die Art wie Konsumenten ihr Leben online und offline als ein großes Ganzes ansehen. Vermarkter müssen verstehen, dass es bei Technovation nicht nur darum geht zu verstehen, was Konsumenten mit einer Technologie anstellen, sondern auch darum, was Technologie mit ihnen anstellt.

Nach Mary Meeker von KPCB ist die Zeit, die Erwachsene täglich mit digitalen Medien verbringen, von 2,7 auf 5,6 Stunden und davon der Anteil der Handy-Nutzung von 12 auf 51 Prozent gestiegen.

Im Juni 2015 schrieb Pew Research, dass ein Fünftel der Amerikaner “fast ständig” online seien, darunter 36 Prozent der 18 bis 29-Jährigen. Nielsen berichtete kürzlich, dass von der begehrenswerten demographische Klientel der 18- bis 34-Jährigen 8,5 Millionen minütlich ihr Smartphone und andere an das TV angeschlossene Geräte nutzen und damit die Zahl der 8,1 Millionen minütlichen Nutzer traditioneller TV-Bildschirme übersteigen.  

In seinem Buch “Decoding the New Consumer Mind: How and Why We Shop and Buy” argumentiert Kit Yarrow: “Wie wir Technologie nutzen hat unsere Psychologie verändert”, diese beinhalte nun auch Optimismus im Hinblick auf Innovationen, Verbrauchermündigkeit, schnelleres Denken, eine bessere Auffassung von Symbolen und neue Wege der Kommunikation.

Das Ericson Institute fand in einer Studie mit 1,1 Billionen Menschen aus 24 Ländern heraus, dass diese es nicht als praktisch empfinden, permanent einen Bildschirm in der Hand zu halten. Prognosen zufolge wird diese Technologie vielleicht schon in weniger als fünf Jahren der Vergangenheit angehören.

Wie könnte diese Prognose zur Realität werden? Das Internet der Dinge ist schon Teil unserer Welt und die virtuelle Realtität bestimmt die öffentliche Meinung. Dazu genügt ein Blick auf die Fülle von Formfaktoren – von flexiblen Bildschirmen über Wearables bis hin zu Implantaten. Die Rechenleistung, die diese Technologie antreibt, ist schon erhältlich und entwickelt sich rasant. IBM besitzt Watson und Google sagt, dass sein “D-Wave Quantum Computer” 100 Millionen Mal schneller ist als eine der heutigen Maschinen. Wenn das wahr ist, könnte D-Wave ein mathematisches Problem, für dessen Kalkulation ein heutiger digitaler Computer 10.000 Jahre benötigt, innerhalb von Sekunden lösen.

Diese Art von Rechenleistung, gekoppelt mit künstlicher Intelligenz und neuen Formfaktoren für Nutzer, ermöglicht Innovation für die nächste Ära der digitalen Kommunikation und den – sprichwörtlichen – Handel in Echtzeit.

Eine schöne neue Welt liegt vor uns. Sie nimmt Gestalt um uns herum und mit uns allen als Teilhaber und Innovatoren mit autonomen Entscheidungen an.
Feiert den Konsumenten!