Tag Archives: Artikelstammdaten

Rampenmanagement

Nachhaltiges Rampenmanagement und Datenqualität – Wie geht das zusammen?

Neulich habe ich mir auf dem Logistik-Roundtable des EHI (Euro Handels Institut) und des HDE (Handelsverband Deutschland) in der Technischen Hochschule Ingolstadt einen Vortrag zum Projekt  “Nachhaltiges Rampenmanagement” (NARAMA) angehört. Präsentiert wurden die Forschungsergebnisse des Projekt von Niels Hackius vom Institut für Logistik und Unternehmensführung von der Technischen Hochschule in Hamburg-Harburg. Bei diesem Forschungsprojekt geht es um die Optimierung von logistischen Schnittstellen nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Kriterien.
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Handwaage

Major Release und die Nutzung der “Recommendation 20” für Maßeinheiten Codes (Teil 2)

In einer meiner letzten Blogbeiträge, habe ich bereits auf die Wichtigkeit und die Vorteile der Maßeinheiten Codes gemäß der Recommendation 20 hingewiesen. Verdeutlicht habe ich die Nutzungsvorteile der neuen Codes und deren Migration vom BMS Release 2.8 zum Major Release (MjR).

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen um auf das Maßeinheiten Dokument aufmerksam zu machen, das im Download-Bereich für alle Nutzer unseres Datenpools zur Verfügung steht. Für den ein oder anderen Nutzer handelt es sich sicherlich um ein sehr bekanntes Dokument.

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Major Release 3 Migrationsdokument

Das standardkonforme Migrationsdokument zum Major Release 3

Im Zuge der Umsetzung des Major Releases (MjR) möchte ich an dieser Stelle einmal auf das Migrationsdokument aufmerksam machen.

Für die interne Implementierung der Datensender und -empfänger bietet das Dokument in  erster Linie einen detaillierten Überblick über die Migration der bestehenden Attribute in der Version BMS 2.8 zum Major Release (BMS Version 3). Insgesamt sind in dem Dokument weiter über 1000 Attribute abgebildet. Der Leser erhält damit volle Transparenz über mögliche Datenverluste, die im Zuge der Migration der Daten von 2.8 zum Major Release 3 entstehen könnten. Auf Basis dieser Informationen kann – filterbar im Dokument – für jedes Attribut geprüft werden, ob das eigene Unternehmen von den Datenverlusten betroffen ist oder nicht. Im Falle eines möglichen Migrationsdefizits kann  dann im Einzelfall entschieden werden, wie mit dem Attribut vor oder nach der Migration umzugehen sei.
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Internet der Dinge

Internet der Dinge und Artikelstammdatenqualität

Neulich habe ich in der Wirtschaftswoche einen Artikel zum Thema “Internet der Dinge” gelesen (vgl. Wirtschaftswoche, Heft 10, 2015, S. 38- 43). Unter der Überschrift “Partitur einer Utopie” behandelt der Artikel den Status der Entwicklung in Deutschland. Im deutschen Sprachgebrauch wird auch oft der Begriff “Industrie 4.0” gebraucht. Continue reading

Artikelstammdaten

Machen Artikelstammdaten glücklich?

Aufhänger meines neuen Blog-Eintrages ist der Beitrag von Dmitrii Kovalchuk (My Master Data Effect). Kovalchuk schildert darin, dass die Pflege hochqualitativer Daten in seinem Adressbuch dazu geführt hat, seine Frau kennenzulernen, mit ihr eine Familie zu gründen und er dadurch heute ein glücklicher Mensch ist. Meine daraus resultierende Frage: Lassen sich seine Gedanken auch auf das Thema Artikelstammdatenmanagement übertragen?  Continue reading

Major Release Preliminary

Major Release: Datenaktualität durch frühzeitige Bereitstellung von neuen Produktinformationen

Artikelstammdatenqualität lässt sich mit Hilfe von verschiedenen Dimensionen bestimmen. Aus Sicht des Herstellers steigt der Bedarf nach qualitativ hochwertigen Daten kontinuierlich an. So wünscht der Endkonsument vertrauenswürdige Daten im Umfeld der Nährwert- und Allergeneinformationen bei Lebensmittelprodukten. Händler interessieren sich insbesondere für korrekte Dimensionsangaben (Höhe, Breite, Tiefe) Continue reading

Analyse der Datenqualität

Wie wichtig ist Datenqualität bei Artikelstammdaten?

Die fortschreitende Digitalisierung verändert das wirtschaftliche Handeln der Menschen immer mehr. Laut einer Befragung von McKinsey geben 18% der befragten Unternehmen an, dass die Verbesserung der Datenqualität eine wichtige Herausforderung darstellt (vgl. Wirtschaftswoche/ Junge Karriere, Heft. 45, 2014, S. 4). Damit wird für die IT – mit deren Hilfe die Daten angelegt, gespeichert und geändert werden – das Thema grundsätzlich sehr wichtig. McKinsey gibt hierbei sogar den Rat, Geld aus den Daten zu holen und verweist auf eine Bank, die mit Hilfe effektiver Nutzung ihrer Daten in einem Kundenprojekt  800 Millionen US-Dollar „gehoben“ hat . Continue reading

Kleines Einmaleins der GDSN-Attribute: eine überschlägige Berechnung

Es gibt 1.100 GS1/GDSN-Standard-Produktattribute. Doch legen Sie mich auf diese Zahl bitte nicht fest: Die Berechnung ist nur überschlägig, und die Zahl der Attribute nimmt weiter zu. Wichtiger aber ist: Der Berechnung der 1.100 liegen verschiedene Auswahl- und Definitions-Entscheidungen zugrunde.

Ein GS1/GDSN-Standard-Produktattribut lässt sich definieren als ein Artikelattribut, dass „freigegeben“ und „modelliert“ worden ist. “Freigegeben“ bedeutet, dass das Attribut im Rahmen des GS1 Global Standards Management Process (GSMP) zugelassen worden ist. „Modelliert“ bedeutet, dass das GS1 Global Office die Formatierungsstruktur, die Datenart und – falls erforderlich – die definierten zulässigen Werte für das Attribut festgelegt hat. Einige bereits freigegebene Attribute wurden bislang noch nicht modelliert oder im GS1 Global Data Dictionary publiziert.

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LMIV Fragen & Antworten – Interview mit Burkhard Lorry

Burkhard LorryBurkhard, im Zuge der LMIV-Umsetzung fällt meist auch der Begriff 1WorldSync Migration. Was hat es damit auf sich?

Burkhard Lorry: Mit der EU Lebensmittel-Verordnung (kurz LMIV) sind neue rechtliche Bestimmungen eingetreten. Dies erforderte eine Anpassung des gesamten 1WorldSync Datenpools an die heutigen Anforderungen. Die Daten müssen von vorherigen Formaten (z.B. SINFOS) nun in das GDSN Format überführt (migriert) werden. Der wichtigste Vorteil: Durch die Migration können alle LMIV-relevanten Informationen erfasst und synchronisiert werden! Continue reading

LMIV Fragen & Antworten – Interview mit Klaus Schmid

Klaus, wie hoch ist der Prozentsatz der Unternehmen, die bereits die Anforderungen der LMIV erfüllen? Wie viele Unternehmen sind noch nicht fit für den 13. Dezember?

Klaus Schmid

Klaus Schmid: “Auch wenn hierzu keine genauen Zahlen vorliegen, lässt sich feststellen: Die Unterschiede im Umsetzungsgrad sind gravierend. Wir sehen das gesamte Spektrum: Einige Unternehmen haben sich bisher überhaupt nicht mit der Thematik auseinandergesetzt und können mit dem Begriff LMIV noch gar nichts anfangen. Andere Unternehmen befinden sich mitten in der Umsetzung oder bereiten diese gerade vor. Größere Unternehmen sind dabei häufig weiter als kleinere oder auch mittlere Unternehmen. Während zahlreiche größere Unternehmen den Aufwand früh erkannt und aktiv an möglichen Lösungen gearbeitet haben, zeigen einige kleinere und mittlere Unternehmen weiterhin eine eher abwartende Haltung.

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