All posts by Sascha Kasper

Senior Business Analyst - based in Cologne / Germany - "Stressing the importance of master data quality."

Resin-Kit: Komponenten im HazMat Compliance Umfeld

Seit mehr als einem guten halben Jahr beschäftigte ich mich technisch mit dem HazMat Compliance Service der 1WorldSync (mehr Details siehe Zeitungsartikel der retail technology vom Februar 2016).
HazMat bedeutet, sich mit Artikelstammdaten auseinanderzusetzen, die sich dem Endkonsumenten nicht
immer so leicht erschließen. Dort gibt es z.B. ein GDSN-Attribute mit dem Namen “hazardStatementsDescription”, in dem Daten abgebildet werden wie: “Enthält 5-Chloro-2-methyl-2,3-dihydroisothiazol-3-one und 2-Methyl-2,3-dihydroisothiazol-3-one (3:1). Kannn allergische Reaktionen hervorrufen.” Auch wenn der zweite Satz klar und deutlich ist, so weiß der Laie mit
der chemischen Angabe meist weniger anzufangen.

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Rampenmanagement

Nachhaltiges Rampenmanagement und Datenqualität – Wie geht das zusammen?

Neulich habe ich mir auf dem Logistik-Roundtable des EHI (Euro Handels Institut) und des HDE (Handelsverband Deutschland) in der Technischen Hochschule Ingolstadt einen Vortrag zum Projekt  “Nachhaltiges Rampenmanagement” (NARAMA) angehört. Präsentiert wurden die Forschungsergebnisse des Projekt von Niels Hackius vom Institut für Logistik und Unternehmensführung von der Technischen Hochschule in Hamburg-Harburg. Bei diesem Forschungsprojekt geht es um die Optimierung von logistischen Schnittstellen nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Kriterien.
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Anstieg unstrukturierter Daten

Big Data: Nicht ohne DQM!

Sascha Kasper,  Director Solution Partners & New Businesses bei 1WorldSync, schreibt über Big Data:

Wenn über Big Data gesprochen wird, ist die Diskussion über unstrukturierte Daten nicht weit. Das hat auch die Fachtagung “Big Data im Alltag – Welchen Nutzen hat der Anwender heute und in der Zukunft?”, die am 25. Februar 2016 in der Industrie und Handelskammer (IHK) Dortmund stattfand, wieder gezeigt. Denn das Thema Datenqualität kam erwartungsgemäß nicht zu kurz. Kein Wunder, denn die Deutsche Gesellschaft für Informations- und Datenqualität e.V. (DGIQ) hat dieses Event mit veranstaltet.

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Handwaage

Major Release und die Nutzung der “Recommendation 20” für Maßeinheiten Codes (Teil 2)

In einer meiner letzten Blogbeiträge, habe ich bereits auf die Wichtigkeit und die Vorteile der Maßeinheiten Codes gemäß der Recommendation 20 hingewiesen. Verdeutlicht habe ich die Nutzungsvorteile der neuen Codes und deren Migration vom BMS Release 2.8 zum Major Release (MjR).

Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen um auf das Maßeinheiten Dokument aufmerksam zu machen, das im Download-Bereich für alle Nutzer unseres Datenpools zur Verfügung steht. Für den ein oder anderen Nutzer handelt es sich sicherlich um ein sehr bekanntes Dokument.

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Major Release 3 Migrationsdokument

Das standardkonforme Migrationsdokument zum Major Release 3

Im Zuge der Umsetzung des Major Releases (MjR) möchte ich an dieser Stelle einmal auf das Migrationsdokument aufmerksam machen.

Für die interne Implementierung der Datensender und -empfänger bietet das Dokument in  erster Linie einen detaillierten Überblick über die Migration der bestehenden Attribute in der Version BMS 2.8 zum Major Release (BMS Version 3). Insgesamt sind in dem Dokument weiter über 1000 Attribute abgebildet. Der Leser erhält damit volle Transparenz über mögliche Datenverluste, die im Zuge der Migration der Daten von 2.8 zum Major Release 3 entstehen könnten. Auf Basis dieser Informationen kann – filterbar im Dokument – für jedes Attribut geprüft werden, ob das eigene Unternehmen von den Datenverlusten betroffen ist oder nicht. Im Falle eines möglichen Migrationsdefizits kann  dann im Einzelfall entschieden werden, wie mit dem Attribut vor oder nach der Migration umzugehen sei.
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Artikelstammdatenqualität zum Anfassen

Was haben die Artikelbezeichnungen Toilettensitz, Müsliriegel und Parfümflasche gemeinsam?

Die Anregung zu diesem Blog-Beitrag bekam ich aus dem GS1 Germany Artikel  zum Thema Stammdatenqualität in der Baumarktbranche  und der darin gestellten Frage, was die Branche quält, wenn die Artikelstammdaten nicht den gewünschten Anforderungen der Datennutzer entsprechen. Im Zuge meiner zusätzlichen Recherche zum Thema bin ich auf den englischen Beitrag von Henrik Liliendahl Sørensen aus Dänemark gestoßen, der sich mit einem Produkt beschäftigt, welches im Baumarkt nicht fehlen darf: Frei übersetzt lautet der Artikel “Was hat ein Toilettendeckel mit Datenqualität zu tun?
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Internet der Dinge

Internet der Dinge und Artikelstammdatenqualität

Neulich habe ich in der Wirtschaftswoche einen Artikel zum Thema “Internet der Dinge” gelesen (vgl. Wirtschaftswoche, Heft 10, 2015, S. 38- 43). Unter der Überschrift “Partitur einer Utopie” behandelt der Artikel den Status der Entwicklung in Deutschland. Im deutschen Sprachgebrauch wird auch oft der Begriff “Industrie 4.0” gebraucht. Continue reading

Major Release 3 Components example

Inhaltsstoffe: Haben Durchschnittsangaben bei der Nährwertdeklaration von Mischprodukten bald ein Ende?

Bei Mischprodukten oder Komponenten handelt es sich um verschiedene, in einem Produkt enthaltene Elemente. Die neue Komponentenfunktion im Netzwerk des GDS ermöglicht hierbei, dass ein bestimmtes Set von Informationen wie beispielsweise Inhaltsstoffe, Nährwertangaben oder Vorschriften für jede Komponente einer GTIN bereitgestellt werden können. Wobei die Informationen der verschiedenen Komponenten auf der Ebene einer Global Trade Item Nummer (GTIN) ausgetauscht werden.

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Artikelstammdaten

Machen Artikelstammdaten glücklich?

Aufhänger meines neuen Blog-Eintrages ist der Beitrag von Dmitrii Kovalchuk (My Master Data Effect). Kovalchuk schildert darin, dass die Pflege hochqualitativer Daten in seinem Adressbuch dazu geführt hat, seine Frau kennenzulernen, mit ihr eine Familie zu gründen und er dadurch heute ein glücklicher Mensch ist. Meine daraus resultierende Frage: Lassen sich seine Gedanken auch auf das Thema Artikelstammdatenmanagement übertragen?  Continue reading